Donnerstag, 29. Juli 2010

Urlaubsvorbereitungen

sehen hier gerade so aus:



Denn an der Ostsee da kann es im AUgust auch durchaus schonmal ungemütlich nass werden. Und da muss Frau ... ääh Kind ... äääh Gerade nicht mehr Baby ja gewappnet sein.
Die ersten Stiefelchen der grossen Schwester sind meilenweil zu gross und so mussten ein par neue her. Frei nach Murphys law wird s also ein Super Urlaubs Sommer....
Und die grünen da, diese kleinen grünen absoluten Fröschlein Schuhe, die mussten mit. Auch wenn das Kind nur an der Hand bzw einem Alibi Fingerchen läuft...
Beides Markenschuhe, zusammen für unter 20 Euronen.
Sehr fein das.

Naja, und ansonsten kauf ich den ganzen anderen Schnickeldi Kram ein, der zum Urlaub gehört....

Samstag, 24. Juli 2010

Schnippsel

  • Das grosse Kindelein hat einen Leistenbruch. Derzeit wird ein wenig fürs Bindegewebe getan, nach dem Urlaub dann eine Kontrolle - meine Meinung ist allerdings: wo ein Loch ist ist ein Loch. Und das gehört gestopft.
  • das Kind traut sich nicht mehr, Bauchschmerzen zu haben (weil die KiÄ klipp und klar sagte, bei starken Bauchschmerzen Beine in die Hand und ab ins KKH) - und ich kann sie verflixt gut verstehen
  • Das Einschlafen des Babyleins treibt mich in den Wahnsinn
  • dafür gabs auch schon ein, zwei Mal 6-7 Stunden Schlaf am Stück.
  • Ich hab Schneehosen gekauft.
  • Bald gehts ab an die Ostsee
  • Stress mit den Augen:
- Ich seh unscharf ohne Brille. Unscharf mit Brille.
- Ich hab Kopfweh ohne Brille, und das zunehmend; leider aber auch mit Brille. Deutlich weniger, aber haben tu ich sie trotzdem.
- Ich finde, mein Schielwinkel vergrössert sich wieder.
- das nervt. gewaltig.
  • Ich habe nicht die geringste Lust ab Oktober zurück an meinen Arbeitsplatz zu gehen.
  • Ich bin urlaubsreif.
  • Ich war noch immer nicht laufen (und leider haben die mich beim Rund-um-die-Stadt-laufen-Team auch nicht vergessen. Mist blöder.
  • das grosse Kindelein hat irgendwie massive Probleme mit den Ohren. Ich glaub, die hat sie nur zu Dekorationszwecken.
  • Ich bin müde. Dauernd.
  • Das Kindelein und ich lesen kurze Bücher abwechselnd Zeile für Zeile vor.
  • Die Arbeitsvorgänge von Ämtern sind mir schleierhaft: die Neufestsetzung des zu zahlenden Elternbetrages ans Jugendamt für den KiTa Platz des grossen Kindeleins ist bereits hier eingetroffen und folglich auch berechnet. Die nachträgliche Anpassung der letzten beiden KiGa Jahre jedoch nicht. Lustigerweise wurden unsere Unterlagen, die für die Nachberechnung eingereicht wurden, aber schon für die Neufestsetzung verwendet. Geld zahlen dürfen wir also. Aber das was wir wohl zurückbekommen, das hat noch Zeit? Ganz sicher wird es dafür viele plausible Erklärungen geben, jaja.
  • Möglicherweise nimmt die neue KiTa ab 2011 auch 2 jährige Kinder auf. Das wäre .... grossartig.
....

Samstag, 17. Juli 2010

Projekte

Schluffen in zwei verschiedenen Grössen. Solche wie links gabs schon neulich für den kleinen Herrn MM - aber in arg viel kleiner. Das Aufsetzen eines Lederstücks mittig wollte ich schon länger probieren und das bot sich gerade an.
Mir gefällts sehr. Auch wenn das Maschinchen sehr sonderbar mal dies und mal das machte. Aber am Ende hält alles und das ist ja das Wesentliche ;-)
Anfang der Woche gehen sie auf die Reise!

Mittwoch, 14. Juli 2010

Gehetzt

Ich fühle mich gehetzt und getrieben derzeit, bei nahezu allem was ich tue. Die Zeitfenster für Erledigungen, Wohnung und Co, zu erledigendem Alltagskram und nicht zuletzt für die Näherei und mich sind klein. Ziemlich klein. So hechte ich bei allem was zu tun ist, ich tun muss oder tun möchte nur so durch, Eile Eile. Weil mir doch noch so viel anderes im Nacken sitzt, was ich tun muss oder möchte. Auf der Strecke bleibt vieles. Vor allem ich.
Es gelingt mir derzeit kaum, Ruhe zu bewahren, ruhige Momente einfach auch mal zu geniessen. Da ist selten Gelassenheit, wenn das sowieso schon eng begrenzte Zeitfenster noch kleiner wird, weil das Babylein gestillt sein will, nicht einschlafen kann, das grosse Kind Angst hat vor Gewitter, ein wichtiger Anruf mittenrein platzt oder oder. Ein stetes inneres Gehetzt sein, eine immerwährende Unruhe, die ich derzeit nicht abstellen kann. Obendrauf kommt dann noch das Wissen, dass die Zeitfenster noch weniger werden. Für den Alltagskram, für die Kinder, für die Näherei, für mich, da in rund 2 Monaten die Rückkehr an den Arbeitsplatz ansteht.
Und ehrlich gesagt, frag ich mich - wie um alles in der Welt soll ich das schaffen? Wenn ich zusehe, dass zumindest die Mädchen nicht oder wenig auf der Strecke bleiben - so werde ich es. Der Tag wird nicht mehr Stunden haben, der Alltagskram nicht weniger und die Notwendigkeit, einen Ausgleich zu haben wird eher steigen. Ich mag meinen Job. Eigentlich. Aber je mehr Jahre ins Land zogen umso anstrengender erschien er mir. Wohl einfach, weil ich lange lange nicht zu sehen in der Lage war, wie viel Energien ich für mich selber brauche, die ich aber all zu oft schon in der Arbeit, der engen Arbeit mit und an schwer kranken Menschen gelassen hatte. Ich kann mich abgrenzen. Das schon. Dennoch bedeutet es einen enormen Energieaufwand, von krankem Menschen zu krankem Menschen zu gehen, mich neu auf jeden einzelnen einzustellen und eine gute Behandlung zu gestalten.
So schön Familienleben auch ist - auch hier brauche ich Energie. Viel. Mal mehr und mal weniger, aber unterm Strich viel. Und wie ich das leisten soll ist mir derzeit ein Rätsel.

Unbestreitbar notwendig ist mit Sicherheit eine Veränderung meiner Wahrnehmung, meiner Einstellung den Dingen und Notwendigkeiten gegenüber. Aber wie ich die derzeit umsetzen soll - ist mir schlic$th und einfach völlig rätselhaft.
Wenns nach mir ginge, würde ich einfach hier bleiben, den Job Elternzeit sein lassen und für ein wenig Entschleunigung im Alltag sorgen, so auf lange Sicht. Nach mir gehts aber nicht. Geld macht nicht glücklich. Aber zu wenig haben sorgt auf Dauer auch nur für Bauchschmerzen.

Ich bin gespannt. Nicht erwarutngsvoll gespannt, eher ängstlich.



Dienstag, 13. Juli 2010

pffffft.

Warum passieren mir allzu oft Dinge, wo mich jemand übers Ohr hauen will, wo jemand Verabredungen, Lieferzeiten, oder sonstige Dinge nicht einhält und es denjenigen nichtmals unangenehm scheint? Bin ich zu gutgläubig? Ich vermute ja. Wie sonst kann es sein, dass ich seit einem dreiviertel Jahr hinter Geldern herlaufe, die ich für Abschiedsgeschenke ausgegeben habe, die nicht von mir persönlich kommen? Ich habe da bereits Zugeständnisse gemacht, weil angeblich niemals jemand damit gerechnet hatte, dass es soooo teuer würde (90 Euro für 3 Personen), aber mit einem süssen Drittel des Geldes wollte ich mich nicht zufrieden geben, Zumal mir keiner, keiner in dem Fall freundlich entgegenkommt. Die Sachen besorgen - und herstellen im Übrigen - durfte ich, bitte sehr, tolle Idee, gerne danke. Aber wenns dann ums Geld geht, schiebt der eine es der anderen zu und alles was sie vermutlich tatsächlich tun ist gemeinsam meckern und schimpfen. Aber zahlen? Nein.
Wie kann es sein, dass wir 3 Monate auf eine Lieferung warten mussten, die auf 6 Wochen datiert war; dann wurde falsch geliefert, falsch aufgebaut, Schrauben vergessen, unsorgfältige gearbeitete Ware geliefert. Und es fehlen noch immer Teile. Obwohl es bereits komplet bezahlt ist. Nicht wenig im übrigen.
Warum scheinen alle - selbst wenn ich mich klar und deutlich ausdrücke - darüber nur zu lachen? Sich nicht darum zu scheren?
Wirklich zum aus der Haut fahren.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Ein Jahr

Mein Fröschlein, mein Babylein. Nun bist Du ein Jahr, ein ganzes Jahr. Verflogene Zeit, in der sich so so viel verändert hat. In der Du so gross geworden bist.
Zu Beginn lagst Du neben mir, im babybay und gabst mir so gar keinen Anlass zu Sorge, Verzweiflung, Stress. Du warst einfach da, ruhend in Dir, ich mit Dir ruhend in mir. Einzig war die erste Zeit getrübt davon, dass es mir so schwer fiel, Deiner grossen Schwester zu helfen, ihre neue Rolle zu finden, sich zu finden.
Ich hielt Deine Hand in so vielen Nächten - erst schliefst Du auf dem Rücken, kaum später dann auf dem Bauch. Und immer wenn ich meinen Finger in Deine Hand legte, schloss diese sich warm und weich darum und hielt ihn fest. Jede Nacht. Monatelang.
Bis zum Winter hast du nachts zwar mehr als oft trinken wollen, aber eigentlich nie geweint. Du warfst Dein Köpfchen hin und her, ich wachte auf, stillte Dich und alles war gut. Lediglich mit dem Stillen im Liegen wolltest Du Dich niemals anfreunden.
Ebenfalls wurden wir beide insbesondere nachts zunehmend unausgeglichener. Ich brauchte Urlaub und bekam keinen, Deine ersten Zähne waren auf dem Weg und so langsam aber sicher schien es, als wolltest Du hinaus in die Welt - und konntest noch nicht. Stillen in der Naht forderst Du seitdem weinend ein. Am Tage jedoch warst Du weiterhin mein Strahlemädchen. Kaum dass ich den Raum betrat in dem Du warst, empfingst Du mich mit einem so unsagbar zauberhaften Strahlen dass mein Herz aufging.
Erst bist Du gerobbt, dann hast Du dich gesetzt und bist gekrabbelt. Inzwischen krabbelst du, sobald Dir der Untergrund nicht gefällt - vor allem an nackigen Knien - auf Händen und Füssen. Du stehst problemlos an allem auf, läufst an 2 Händen und Gegenständen entlang. Wenn Du es nicht bemerkst, stehst Du ein Weilchen frei. Bis Du es realisierst und dann doch auf den Pöppes fällst. Du kannst allein aus der Flasche trinken und isst am allerliebsten und hauptsächlich selbständig mit den Fingern und zunehmend auch mit dem Löffel und vor allen Dingen der Gabel. Es sieht immerzu sehr abenteuerlich aus aber es stört mich nicht. Auch nicht, wenn der ein oder andere seltsam guckt ;-) - selbständiges Essen von joghurtähnlichen Konsistenzen mit den Fingern ist ja auch gewöhnungsbedürftig anzusehen, gebe ich zu.
Seit ein paar Tagen schläfst Du bei Deiner grossen Schwester im Etagenbett, umgeben von Babygittern. Es ist gut so. Ich muss nicht mehr bei jedem Mucks aufspringen und nachsehen ob Du nicht aus dem Bett krabbelst, solange ich noch nicht bei Dir liege. Ja, Du fehlst mir neben mir. Aber Du schläfst gut in Deinem neuen Bett, Du fühlst Dich wohl. Wenn ich Dich nachts stille, hole ich Dich nachher schonmal zu mir oder bleibe einfach bei Dir liegen, in Deinem Gitterbett. Meine Hand hast Du schon lange nicht mehr genommen in der Nacht. Aber manchmal erwachst Du, hebst den Kopf (davon werde ich wach), siehst mich und sagst lächelnd, nein strahlend leise "Mama", um Dich dann wieder hin zulegen und weiter zu schlafen.
Du streitest wie eine Grosse mit Deiner grossen Schwester. So vieles möchtest Du haben und versuchst, Deinen Kopf durchzusetzen. Das grosse Kindelein muss dabei wohl oft einstecken - hauptsächlich von mir. Weil es zugegebenermassen schwer fällt, Dich nicht in Schutz zu nehmen, weil Du die Kleinere bist. Aber tatsächlich muss ich das meist eigentlich gar nicht. Du hast es zum einen faustdick hinter den Öhrchen und zum anderen kommst Du durchaus in einigen Streit Situationen ohne meine Hilfe zurecht.
Ich könnte noch so vieles schreiben. So unendlich vieles. Mein Mädchen, mein kleines grosses Mädchen. Ein Jahr.
Ich bin dankbar darum, dankbar für Dich und so glücklich, Dich bei uns zu haben.



Mittwoch, 7. Juli 2010

Montag, 5. Juli 2010

Wehmut

Wehmut überkommt mich wenn ich merke wie es gerast ist dieses Jahr. Das Baby hörte längst auf ein solches zu sein und bald ist sie es auch auf dem Papier nicht mehr. Meine Kleine ist so gross geworden.
Und wenn ich ab und an Babyfotos er Grossen schaue wird um so deutlicher wie die Zeit rast. Denn die Grosse war doch auch gerade eben noch so klein.
Ach.

HoRöck!

Am 11. Juli ists soweit und das Schnittmuster für "HoRöck!" ist erhältlich.
Tolle Bilder gibts bei Kerstin zu sehen, die unter mancher anderer Probe genäht hat.
Ihr könnt dann über dawanda, email an tonni ähät wtal puhunt de das ebook, oder auch reale Druckexemplare im Stoffikus kaufen!

EDIT: und nochmal grossartige Bilder und ein wenig Text dazu im Stoffikusblog genäht und geschrieben von Susanne!