Dienstag, 29. September 2009

Von der Ordnung

Ich bin ein chaotischer Mensch. In mancherlei Hinsicht. Manchmal denke ich chaotisch und komme somit auf keinen rechten Nenner, geschweige denn einen roten Faden. Ich tue viele Dinge, bevor ich drüber nachgedacht habe und dass ebendies besser gewesen wäre, fällt mir immer erst auf, wenn die Situation schon komplett vorbei ist.
Ich habe es gerne ordentlich. Es gefällt mir und es ist ungemein praktisch, wenn Dinge an den Orten liegen wo sie hingehören. Bei mir ist es jedoch nie ordentlich. Nun, nie stimmt nicht ganz. Es ist öfter mal einen Moment lang ordentlich. Und zwar genau den Moment nach einer grossangelegten Aktion, einen bestimmten Bereich aufzuräumen und zu ordnen. Dann ist da ein Moment, ein klitzekleiner Moment Ordnung. Bis ich in meinem wuseligen Kopf beginne, dort wieder etwas wegzunehmen, was ich brauch, oder irgendetwas abzulegen, was ich nicht mehr brauche. Und schon ist wieder der Anfang vom Chaos geboren.
Täglich suche ich etwas. Und wenn es nur die Stoffschere ist, die ich mal da und mal da ablege. Wenn auch immer im "Grossraum Nähutensilien". Aber der ist zum einen inzwischen gross und zum anderen nicht minder chaotisch als mein Schreibtisch, die Dokumentenablage, die Kleiderschränke und Bücherregale.
Ich schaffe es einfach nicht, Ordnung zu halten. Mein verschwurbeltes Kopfchaos scheint mir dafür manchmal einfach keine Kapazitäten frei zu haben - obwohl es doch einige Ressourcen bieten würde, wenn es denn stets ordentlich wäre. Das Kopfchaos vergrössert sich nämlich bei der Suche im heimischen Chaos nur. Dennoch gelingt es mir nicht, den Geist so beisammen zu halten, dass neu geschaffene Ordnung länger als eben den ersten Moment Bestand hat.
Irgendwie scheint dieses Chaos zu mir zu gehören, aber ich bin da weder stolz drauf, noch bin ich immer gewillt, das so hin zu nehmen. Jedweder Ansatz zur Verbesserung wurde bisher jedoch stets wieder zerschlagen von meiner eigenen Schwurbeligkeit.
Ich bin bekennender Besuchsputzer und zudem neidisch auf die Menschen, die stets ordentlich leben. Aber ich kann das leider nicht. Würd ich aber gern mal.
Bis es mir jedoch wieder all zu bunt wird, näh ich in meiner freien Zeit aber lieber noch ein bisschen...

Die Rebellin

Am Wochenende war ja mein 15jähriges. Und ich war ein wenig lustlos.
Am Ende war ich jedoch erst um ein Uhr daheim - eigentlich dachte ich eher daran, dass ich um halb zehn, zehn vermutlich wieder zu Hause wäre. Neee. Es war nämlich tatsächlich nett. Sonderbarerweise. Ich sprach mit ehemaligen MitschülerInnen, mit denen ich in der gesamten Schulzeit nicht halb so viele Worte gewechselt hatte. Und wir kamen über Berufs- und Familiengeschichten auf dies und das und so nahm der Abend seinen Lauf. Ab und an wechselte nahezu jeder ein wenig den Platz und neue Gespräche ergaben sich.
Und irgendwann am Abend sagte eine der Mitschülerinnen, mit denen ich nie etwas zu tun hatte, wie sie und manch andere mich damals gesehen haben: "Tonni, die ewige Rebellin". So so. Ganz unrecht hatten sie da nicht, wenn auch die Hauptzeit der Rebellion in der Oberstufe schon vergangen war.
Eine Menge Pädagogen sind aus den JahrgangstufenkameradInnen geworden, inklusive mir selber. Der Großteil davon lehrt an Grundschulen. Und ich glaube alle hatten Pädagogik schon damals als Leistungskurs. Bei manchen war den meisten schon relativ klar, was sie wohl geworden sind. Nonne, Physiker, Informatiker, Pädagogen. Spannend wars irgendwie. Und lustig.
Überraschenderweise ist die Angst vor der Begegnung mit Menschen immer viel schlimmer als das Ereignis selber.
Ich glaub in 5 Jahren werd ich wieder hingehen.

Samstag, 26. September 2009

Abitreffen

Ich habe heute Abitreffen. Fünfzehnjähriges. Verfluchte Schande, ich glaub ich bin so langsam ein wenig alt. na oder sgen wir mal älter. Ich hab ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung welcher Teufel mich geritten hat, da zuzusagen. Ich habe nämlich eigentlich nicht wirklich etwas mit irgendwem zu tun gehabt. Wir waren halt zusammen in der Schule. Und das wars auch schon. Was um alles in der Welt soll ich dann eigentlich da?
Nun, selbst schuld. Zugesagt und nu geh ich dahin. Und sehe zu dass ich mal eben ne positive Einstellung dazu bekomme. Aber hey, das ist in einer echt netten Kneipe, oder wie die von sich selber sagen: "verdammt nah an der Gastronomie". Das Essen schmeckt, alkoholfreies Weizen gibts auch. Also. Geh raus und hab einen tollen Abend, du schüchternes, menschenscheues spassliebendes Wesen *hüstel*.
Hab ich eigentlich meinen hämmernden Schädel und die Halsschmerzen erwähnt? Ich glaub, die verleihen eine Menge negativer Energie.
(oh mann. das ist ne Aufgabe für mich, ehrlich.)

Stoffmarkt die erste

Das brachte ich heute vom hier mit:

Zudem noch ein paar Reissverschlüsse und Einfassgummiband.
Daraus sollen Wendehosen aus der Zwergeverpackung werden, Babyshirts unf fürs grössere Kindelein dürfte es auf jeden Fall eine KleinPellworm geben. Bitte unbedingt in schwarz verlangte das Kindelein. Äusserst fröhliche Mädchenfarbe. Tze.
Morgen gehts auf zum nächsten Markt...

Donnerstag, 24. September 2009

Dienstag, 22. September 2009

Parfait

Malzbierparfait ist was Feines.

Ich bin nur froh, dass es beide Male Plastikmalzbierflaschen des hiesigen Discounters waren, die ich in der Kühltruhe vergass...

vier-einunddreissig

Das Kindelein ist vier. Und trägt in Turnschuhen nun Grösse einunddreissig. Himmeldonnerwetter - wo will die noch hinwachsen?

Das Kindelein jedenfalls war glücklich heute. Ich auch - um 30% reduziert und zudem ein eh schon reduzierter Ausgangspreis. Scheinbar will niemand Turnschuhe in kräftigem Hellblau...

Sonntag, 20. September 2009

Sonntagabendbeschäftigung

Der Gatte macht nur ganz geringfügig fluchend die Steuererklärung. FrauNebeL macht die Abschiedsgeschenke für die Erzieherinnen.

Ist es eigentlich bedenklich, wenn Frau versucht, das Laptop durch Betätigen einer imaginären Fusstaste ans Laufen zu bekommen?! Ich glaub ich nähe zu viel...

Samstag, 19. September 2009

.

Es gibt hier so ein grosses, kleines blondes Geschöpf. Und so ganz unter uns gesagt : es macht mich wahn.sin.nig. .
Hätte vielleicht irgendwer eine bis 10 Portionen Gelassenheit im Umgang mit zeternden vierjährigen, deren Ohren nur zu Dekorationszwecken da sind, übrig?

Freitag, 18. September 2009

So Zeiten

Es gibt nach wie vor Stunden, manchmal Tage in meinem Leben, in denen ich wieder koste, was es heisst, schwermütig zu sein. Plötzlich überfällt es mich und es lastet eine altbekannte Schwere auf mir. Heute weiss ich, sie geht vorbei, sie kommt nur kurz um nach mir zu sehen. "Wie ein Schatten, ein Schatten auf meiner Seele" schrieb ich einst. Und wie ein Leben im Nebel. Früher nahmen sie mir das Licht zum Teilnehmen am Leben, benetzten kalt mein Dasein. Heute jedoch bleiben sie nur ein kleines Weilchen, schnüren ein wenig mein Herzchen zu und tun nur ein bisschen weh. Ganz weit innen und um mich herum ist aber so viel Licht und Wärme, dass sie mir nichts mehr tun können. Ich begrüsse sie, lasse sie ein wenig gewähren und schicke sie wieder fort. Voller Dankbarkeit, dass sie mein Leben nicht mehr bestimmen und voller Hoffnung, dass dies auch so bleiben wird. Denn in den Momenten, wo sie bei mir und mit mir sind - bis ich soweit bin, sie wieder fortschicken zu können - tun sie mir weh. Manchmal stossen sie an Erinnerungen, manchmal streifen sie Vergangenes zu sehr als es mir lieb ist und ich gerate in Momente, in denen mir alte Zeiten zu präsent werden.
Manchmal ist es mir fremd, das Nebelmädchen von einst. Manches, vieles aus ihrer Zeit habe ich vergessen und es schockiert mich, mich daran zurück zu erinnern. Wie lange und wie sehr mein Leben damals ein einziges Überleben war. Aber wäre dem nicht so gewesen, wäre ich heute nicht die, die ich bin. Ich verleugne nichts von dem was gewesen ist. Aber es ist so weit weg, dass jede intensive Berührung mit dieser Zeit mich sehr betroffen und traurig macht. Und mir auch ein wenig Angst einjagt, dass die Nebel sich irgendwann wieder bis ins Undurchsichtige verdichten, bei mir bleiben und sich nicht mehr fortschicken lassen werden. Aber ich weiss, morgen ist diese Schwermut wieder vorbei. Und das ist gut so. Denn morgen bin ich wieder FrauNebeL. Und erzähle mitten im Leben vom NebeLeben.

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Nach langer Wartezeit auf Unterlagen seitens meines Arbeitgebers zur Beantragung von Elterngeld bin ich letzte Woche tatsächlich mit allen erforderlichen Unterlagen zur Elterngeldstelle gegangen - um zu fragen, ob der Antrag so wie er nun war, auch korrekt und vollständig sei. Schliesslich war meine Mutterschutzfrist da bereits 2,3 Tage abgelaufen und mein Ansinnen war es, den Prozess zu beschleunigen. Tatsächlich fehlte das Wichtigste: die Geburtsbescheinigung. Jene reichte ich am Folgetag nach.
Heute jedoch bekam ich ein wunderbar nett formuliertes Schreiben vom 16.9. mit den einleitenden Worten:

"Sehr geehrte Frau NebeLmädchen,
mein Schreiben vom 16.09.2009 haben Sie bislang nicht beantwortet (Ach, tatsächlich? Wie verwunderlich aber auch...).
Zur Aufklärung des Sachverhaltes bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen."

Es geht hier um eine Verdienstbescheinigung der letzten 12 Monate meines Nebenjobs - allerdings hatte ich bereits eine Aufstellung des Arbeitgebers eingereicht mit der Frage, ob diese okay so sei ("ja, damit können wir arbeiten").
Ausserdem fehle die Angabe meines Hauptbrötchengebers, wieviel Mutterschaftsgeld sie kalendertäglich zugezahlt haben. Hiervon war keine Rede bei Abgabe - vielmehr fragte ich auch hier, ob die ausgefüllte Verdienstbescheinigung so vollständig wäre ("ja"). Da war allerdings ein Punkt vermerkt, der ebendies abgefragt hat. Unausgefüllt von meinem AG.

Da frage ich mich allen Ernstes, ob die mich verarschen wollen. Ich war nicht nur zur Zierde auf der Elterngeldstelle. Aber irgendwie ist scheinbar niemandem aufgefallen. Unglaublich.

Montag, 14. September 2009

Und heute so...

Heute dann das erste und zweite Werk des vollen Nähgedächtnisses:


Eine Kombi aus der Ottobre in schönen Mädchen Herbst Farben. Der Rock ist zum Wenden, mir gefällt die Streifen Seite besser - die ist aussserdem besser gelungen.



Was das Kindelein morgen dazu sagen wird und Bilder am Modell dann ein andermal...



Sonntag, 13. September 2009

Heute so

Nach einem netten langen Frühstück mit Besuch bei uns daheim machte ich mich des Nachmittags auf ins Nachbarstädtchen hierhin zum 2. Geburtstag. Ein bisschen klönen, ein bisschen schauen, ein bisschen vom Stadtfest essen und zu guter Letzt natürlich auch, um ein bisschen zu shoppen:

Aus den beiden Campans und dem braungrundigen Cord wird eine Kombi aus der Ottobre genäht und der rechte Vögelchen Stoff wird *hüstel* irgendwann dann eine Jade werden. Ich hoffe sehr, dass mir das noch in diesem Herbst gelingen wird. Den Futterstoff dazu hab ich schon ein langes Weilchen hier liegen. Ich bin gespannt... Zumal es ein ersten Projekt wird, bei dem ich mit Volumenflies zum Wärmen füttern muss.
Und anschliessend wurde dann flugs noch eine Babyhose aus Winterfrottee - Resten genäht:

Unten dran sind Umschlagbündchen, sodass die Hose wohl definitiv bis zum Frühjahr an kälteren Tagen passen wird.
Und nächsten Woche gehts dann hoffentlich weiter mit irgendwelchen Nähprojekten aus meinem Köpfchen...


Donnerstag, 10. September 2009

Skort

Neulich, vor dem letzten Sport Event meiner Mädchen liess ich die Nähmaschine rattern nachdem ich wild geschnittmustert hatte. Heraus kam dieser Prototyp:

Rehlein Skort


leider ein wenig unscharf zeigt sich hier im Ausfallschritt die kurze Radler unterm Röckchen.

Fürs NichtenKind gabs auch so einen, aus einem etwas hochwertigerem Jersey, sehr dem Hilco Campan ähnlich. Leider vergass ich den zu fotoknipsen. Ich könnte mir das Ganze auch sehr gut mit Streifen Campan vorstellen, zumindest das Rockteil, die Hose dazu dann in unifarben für die sportliche Betätigung kleiner Mädchen, wo man nicht an Farben gebunden ist wie beim Mannschaftsturnier.
Ich glaub, ich geh dann mal in Serie. Wenn ich das Schnittmuster grössentechnisch auf mehrere Grössen gebracht habe...
Und übrigens: wir wohnen nicht in Dortmund, nein nein ;-)

Vom Nähen. Und Vergessen.

Ich hab gar nicht so viel Zeit wie ich Näh - Ideen im Kopf habe.
Aber da ich vergesslich und verschwurbelt wie ich derzeit bin, rund die Hälfte der Näh - Ideen eh wieder ganz oder zum Teil vergesse, ist das gar nicht so schlimm. Schliesslich habe ich am Ende nur für die Hälfte der eigentlichen Ideen viel zu wenig Zeit und somit um die Hälfte weniger Grund, mich darüber zu ärgern...

Mittwoch, 9. September 2009

Momente

Immer mal wieder gibts einen oder zwei kurze Momente, in denen ich darüber nachdenke, wie es wäre, wenn Lydia nicht allein wäre. Wenn es da noch das andere Kind gäbe, den Zwilling Letzlich ganz und gar bestätigen kann mir wohl niemand, dass da zu beginn noch ein weiteres Kind vorgesehen war oder ob die Plazenta eben einfach so zweigeteilt war.
Mein Bauch sagt mir ersteres. Und die Hebammen nehmen es ebenfalls stark an.
Soeben lag das Kindelein wunderhübsch schlafend und entspannt auf des Gatten Schoß und ich sah sie einfach nur an. Und da musste ich daran denken. Bekam kurz die Ahnung eines zweiten dort schlafenden Babys. Fragte mich, ob Lydia sich - fernab jeglicher Begrifflichkeiten - "komplett" fühlt. Sicherlich mögen das zum Teil skurrile Vorstellungen sein, die mir da durch den Kopf geistern, aber ich bin schon überzeugt davon, dass solch ein kleines Wesen eine Menge Dinge mit sich herumtragen kann, die irgendwo in seinem Selbst verinnerlicht sind - vielleicht ohne dass es selber oder irgendwer anders jemals dahinter kommt, was genau es eigentlich ist oder war.
Wie wäre es wohl, zu fünft zu sein?
Manchmal zünde ich dann einfach ein Kerzchen an für mein verlorenes winzig kleines Wesen.

Vom Gespannt sein und der Zeit

Hier und hier lese ich regelmässig mit und bin gespannt wann und wie es soweit sein wird. Meine Freundin ist ausserdem in kaum mehr als 2 Wochen ausgerechnet.
Ich selber war heute erst zur Geburtsnachsorge bei der Gynäkologin. Und doch scheint die Geburt schon so lang her - es fühlt sich wie eine Ewigkeit, dass das Fröschlein bei uns ist. Die Schwangerschaft ist bereits in weite Ferne gerückt. Es ist so vertraut, nicht mehr zu dritt zu sein. Irgendwie ist es, als wäre sie schon immer da gewesen. So selbstverständlich hat sie ihren Platz in meinem, unserem Alltag gefunden. Dabei war es doch fast gerade eben erst, als sie zur Welt kam.
Die Zeit rast.

Dienstag, 8. September 2009

Morgen

Morgen um viertel vor acht guckt sich ein Tischler Fenster an. Unsere Fenster. Im Schlafzimmer. Also steht morgen um 07.45 h ein Tischler quasi neben meinem Bett.
Nu gucken Sie nicht so. ICH hab das nicht so vereinbart. Das war die Hausbesitzerin. Komischerweise hat sie nicht bedacht, dass ich vermutlich um 07.45 noch schwer damit beschäftigt sein werde, 3 weibliche Wohnungsbewohner mit Waschlappen zu bearbeiten und noch anzuziehen. Das müssen Hausbesitzer so ja auch gar nicht wissen, oder? Oder, dass der Alltag manchmal mit minifurzkleinem neuen Säugling nicht immer so berechenbar ist. Und schon gar nicht zu Tageszeiten, wo vorne noch eine sieben steht. Müssen Hausbesitzer nicht.
Ach, sagen Sie, erwähnte ich je, dass die Besitzerin dieses Hauses direkt unter uns wohnt? Und dass sie in engem, ganz engem Verwandtschaftsverhältnis zu uns steht? Nein? Ach, ich dachte.
(Meine Mutter bot an, morgen früh dann auch in meinem Schlafzimmer zu stehen. Sehr nett, aber ich weiss jetzt nicht, wie mir das helfen soll, alle grossen und kleinen Kinder - inklusive dem Kind meiner Mutter - bis dahin parat zu haben... :-) )

Antonmenschen

Weiss jemand da draussen, was bei den Antonmenschen los ist? Ih bekomme immerzu die Meldung not die permission to acess on this server zu haben.
Ist der blog gesperrt?!

Montag, 7. September 2009

Schnöpsel

- Ich schulde dem blog hier Fotos. Aber die Speicherkarte ist voll und der Akku leer
- das ersteigerte Tragetuch ist da. Schwarz-Weisse Ellipsen als Didysling. Sehr grandios.
- mir liegen Papierkramsachen vor der Brust. Elterngeld und die Steuer. Ich hasse Papierkramdingensgedöns. Dabei ist der Elterngeldantrag fertig - aber ich hasse es ebenso, zu irgendwelchen Ämtern zu gehen
- mein grosses Kindelein und das Nichtenkind liefen sowohl gestern als auch heute in - nach selbst zurecht gebastelten Schnittmustern genähten - Skorts über den Sportplatz. Sehr grossartig. Wenn auch noch ein wenig in der Testphase.
- das grosse Kind hat einen dicken fetten Schnuppfen mit allem Drum und Dran.
- das kleine Kind hat einen Schnupfen. Auch mit Drum und Dran. Und an mir dran kleben immerzu irgendwelche gelb grünen Schnecken Spuren. Nicht, dass das mit der ausgeschluckten Milch reichen würde. pah.
- der Gatte bekommt gerade einen dicken fetten Schnupfen.
- das NebeLmädchen bekommt gerade einen dicken fetten Schnupfen.
- das Kindergartendingens geht mir gehörig auf den Zeiger. Und ins Herzchen - ich habe meines Erachtens nach richtig gehandelt. Aber ich könnte heulen und kotzen, dass sich nun endlos feindselige Fronten bilden. Manche Seiten verstehen irgendwie nicht, dass keiner was Böses will sondern nur das Wohl der Kinder und das Recht der Eltern im Vordergrund stehen soll.
- ich hab n scheiss Biorhythmus. Den ganzen Tag hänge ich in den Seilen und am Abend bin ich recht fit und find den Weg ins Bett nicht.
- ich komm zu nix.
- das Kindelein braucht Schoner zum Inliner fahren
- 11 Vorschul- oder gerade eben Schulkinder dazu zu bringen, auf dem Sportplatz ein und dasselbe Ziel zu verfolgen ist eine Aufgabe. Eine wirklich schwierige Aufgabe. Aber es wird
(mein Kind beispielsweise erkämpft sich beherzt und motiviert den Ball. Dummerweise auch von den eigenen Mitspielerinnen. Und wenn sie ihn hat, rennt sie ebenso berherzt und voller Tempo los. Nur leider in der Regel in irgendeine falsche Richtung: zum eigenen Tor oder zielstrebig über die Seitenauslinie... andere halten mitten im Spiel ein unaufschiebbares Pläuschchen und vergessen gern mal, was sie da eigentlich gerade für ein Spiel spielen...). Es ist wirklich sehr ... interessant. Und schreiintensiv...
- das Babylein scheint des Gatten Arme zu haben. Gerad mal 60 und ein bisschen cm gross gehen die 62er Oberteile gar nicht mehr, weil die halben Unterarme rausgucken.
- kleine Geschwister laufen wirklich einfach nur mit. Heute habe ich das kleine Kindelein etwa 3 Minuten bespasst, 10 Minuten konnte sie unterm Spieltrapez liegen und ansonsten: Programm von, für und mit dem grossen Kindelein.
- hier ists nett. Heut erprobt und da wir nur die Hälfte gesehen haben gehts nochmal dorthin.
- ich bin auch in der zweiten Stillzeit keine der Mütter, deren Pfunde purzeln. Viel eher nehm ich noch zu dabei. Pöh.
- das grosse Kindelein träumt abenteuerliche Dinge.

Sonntag, 6. September 2009

Unglaublich

Welche Nacht bitte sucht sich das kleine Kindelein zum ersten Durchschlafen aus, mmh?
Richtig, natürlich die letzte. Gestern um elf herum die MamamilchPulle - nach rund 70 ml war das Kindelein glücklich und zufrieden. Und schlief dann. Bis 07.00 Uhr am Morgen.
Nur ich, ich nicht. Ich war des Nachts irgendwie beschäftigt, gefühlte halbe Liter Milch los zu werden.
Sowas.

Samstag, 5. September 2009

Möglichkeiten

Das Babylein hängt gerade glücklich und zufrieden an der Flasche. Aufgetaute Mama Milch. Da ergeben sich ja in Zukunft ungeahnte Möglichkeiten .... Der neue Potter vielleicht? Oder Ice Ätsch (Wortlaut der Grossen)? Oder vielleicht einfach mal zwei, drei, fünf Stunden in die Kneipe? Oder Wii bei einer Freundin testen? Oder so? Hach....

Freitag, 4. September 2009

Eigentlich

Eigentlich bin ich traurig und weinerlich und unsicher. Obwohl ich denke, alles müsste ich nicht sein, zumindest nicht in bezug auf dieses Kindergartendingens.
Aber irgendwie bin ich nun mal eigentlich traurig, weinerlich und unsicher. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur müde. Und hab Hormone. Oder so.
Und bin völlig knatschig, dass das ersteigerte Tragetuch nicht angekommen ist. Und bin sehr angreifbar, wenn mir jemand sagt, was er von jemandem hält, den ich schätze. Und komische Sachen erzählt, die ich in keiner Form nachvollziehen kann.
Ich glaub ich geh einfach ins Bett.

Donnerstag, 3. September 2009

Ärger

In unserer KiTa gehen in 3 Wochen 2 Erzieherinnen. Beide arbeiten in der Gruppe des Kindeleins gemeinsam mit einer Dritten. BEkannt wurde dies am Dienstag - weil dieErzieherinnen es den Kindern erzählten. Seitens der Kindergartenleitung hörten wir Eltern - nichts.
Ich als Elternratsmitglied hörte ebenfalls seitens der Kindergartenleitung genau so wenig. Eben nichts.
Ganz abgesehen davon, dass personelle Veränderungen dem Elternrat mindestens mitzuteilen sind, sollten insbesondere Wechsel der engen Bezugspersonen den Eltern zeitig bekannt gegeben werden. Das Gespräch der Erzieherinnen mit den Kindern heisse ich nur gut - sie sind es, die die Veränderung wirklich betrifft, sie müssen die Gelegenheit haben, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, müssen Ruhe und Zeit zum Verabschieden haben. Nur durch dieses erfolgte Gespräch erfahren wir Eltern kleckerweise davon, erfragen bei den Erzieherinnen die Umstände. Und diese deuten in keiner Form auf eine sehr kurzfristige Planung hin. Die Kindergartenleitung, die da meiner Ansicht nach in der Pflicht ist, alle zeitig zu informieren schweigt sich aus.
Wie es weitergeht? Keine Ahnung.
Ich bin stinkesauer. Mit der erzieherischen Arbeit in unserer Gruppe war ich hoch zufrieden, die gesamte Zeit seit das Kindelein dort ist - immerhin seit mehr als 2 Jahren. Und das habe ich den Erzieherinnen gegenüber mehrfach zum Ausdruck gebracht. Diese Meinung scheinen nicht alle zu teilen, denn es fühlt sich sehr nach Zwistigkeiten zwischen der Leitung und diesen Erzieherinnen an. Sehr verunderlich, dass auch im letzten Jahr ganz plötzlich eine Erzieherin einer anderen Gruppe sehr kurzfristig ging. Und die Personalfluktuation insgesamt sehr hoch ist.
Ich bin traurig, betroffen und sauer. Und nehm nun was in die Hand. Alle Eltern der Gruppe werden morgen durch uns 2 Elternräte in der Gruppe durch einen offenen Brief informiert, möglichst kurzfristig eine Elternratsgesamtsitzung einberufen und ein Gesprächstermin mit der Leitung verabredet.
So gehts nicht.
Aber ob und was wir verändern werden und können - keine Ahnung.

Mittwoch, 2. September 2009

Heut so

Das Kindelein ist heute ein Kind des Minutenschlafes; die Brust.war.zen werden aufgrund des Dauergeniuckels heut auch gern mal blau; mein erwartetes Paketchen ist noch nicht da; zwei von den drei Erzieherinnen in in Idas KiTa - Gruppe gehen in 3 Wochen - was ich heut morgen erfuhr; der Elterngeldantrag liegt noch immer hier - obwohl heut der letzte Mutterschutztag ist; ich hab mir ein Tragetuch ersteigert, um einen MeiTai draus zu nähen und denke, es ist so schick, dass ich das doch eigentlich gar nicht zerschneiden will (himmel, wie dämlich); hier gibts gerade nix leckeres zu essen und das Wetter ist bescheiden.
Und da draussen sonst so?

Dienstag, 1. September 2009

Post Post Post

Neulich, da bekam ich Post. Ein kleines Briefpäckchen. Mit einer wunderbar schönen Handschrift adressiert, zudem sehr nett aufgehübscht mit einem Eulen Aufkleber und ein wenig Farbe.
Nur der ABsender, der war mir gar unbekannt. So ganz und gar. Kurz dachte ich an eine alte Freundin, die denselben Vornamen trägt. Aber es war so gar nicht ihre Schrift. Ich überlegte nicht mehr sehr lang und packte einfach aus.... Sehen Sie her:



Da schwante es mir... Frau Maus! Da war doch was... So wunderschön verpackt, ein so schönes Kärtchen. Hach. Mein Herzchen klopfte und ich bekam ein wenig Gänsehaut, weil ich mich so riesig freute, dass da jemand, die mich doch eigentlich so gar nicht, aber nach manchem Blog lesen vielleicht ja eben doch so ein klein wenig kennt, so lieb ans Babylein und mich gedacht hat...
Und nach dem Auspacken war ich verzückt. So knuffig und schön und einfallsreich!

Liebe verrückte Frau Maus, dankedankedankeschön!!!!!