Montag, 30. Juni 2008

Phase derzeit II

Neben dem bereits beschriebenen Verhalten ist das Kindelein zudem mitten in einer ordentlichen Regression.
Hier zuhause spricht sie ungeheuerlich oft nur in Babysprache. "da da da" habe habe" "aam" undsoweiterundsofort. Zudem haben seit rund einer Woche meine Wäscheberge mehr als zugenommen: das Kindelein ist ein Auslaufmodell. Und es gab mehr vollgepieselte Wäsche als in der Zeit ohne Windel überhaupt. Es wird kein grosses Tamtam drum gemacht, nur ab und an frage ich sie, ob sie weiss, warum die Hose nass wurde. Sie weiss es nicht. In der KiTa trägt sie von nun an wieder Höschenwindeln - auch wenn sie dann bequem reinpieselt. Aber in deren Tag dort find ich es einfach unzumutbar, wenn sie 4 Mal umgezogen werden muss.
Gleichzeitig ist sie Mama anhänglich.
Irgendwas wird sein. Irgendwie scheint sie momentan mehr Aufmerksamkeit von mir zu brauchen. Ich will sie ihr gern geben, aber was es ist, das sie so sein lässt ist mir leider nicht klar. Schade.
Aber so versuche ich zu antworten auf ihre Zeichen, hoffe auf eine Phase - und auf das Ende selbiger....

Werbung

Bei Multiples geschnappt. Und wir schauen derzeit kein Fernsehn. Eigentlich so gar nicht. Aber das war ja nicht immer so (und das wird wohl auch nicht so bleiben fürchte ich...)

Geliebteste Werbung vor vielen Jahren mit selbigem Wortlaut auf deutsch und diversen netten Opis....



Den kleinen Herrn find ich äussert pfiffig... ansonsten: kein kommentar zum drumherum....



Ohrwurm



schon damals dezenter fremdschämen Ohrwurm




alle versionen hiervon immer sehr gruselig gefunden

Sonntag, 29. Juni 2008

Guten Tag

  • Guten Tag, mein Name ist ferieservice. Ich bin ihr Urlaubsunternehmen. Bitte vergessen Sie nicht, das drei Wochen gebuchte Ferienhaus irgendwo am nördlichen Ende von Dänemark rechtzeitig zu zahlen.
  • Guten Tag, mein Name ist Stadtverwaltung. Hier mit besten Wünschen und Grüssen ihre Kindergartenberechnung. Bitte zahlen Sie am 01.08. 2008 544 - fünfhundertvierundvierzig - Eurozählerchen nach.
  • Guten Tag, ich bin ihr KfZ Mensch. Ja, eine Inspektion müssen sie machen. Oh, neu gemacht weden müssen die Bremsscheiben, Bremsklötze, der Zahnriemen, das Klimaanlagenriemchengezumpels, und das und das und das da auch noch. Kostet sie nur einen Tausender.
  • Guten Tag, ich nochmal, ihr Urlaubsunternehmen. Die Frist zur Urlaubsstornierung ist seit 2 Tagen abgelaufen. Aber sie können nun gerne 70 % des Reisepreises zahlen und nicht anreisen.

  • Guten Tag, Familie NebeLeben. Wenn ich Ihnen das mal so unter uns sagen darf: sie haben da gerade die Arschkarte gezogen.

Phase hin Phase her

Diese Phase jednefalls macht mich schier wahninnig. Aggressiuvität pur. Das Kindelein kann derzeit kaum anderes als schreien, soucken, hauen, treten

Phase hin Phase her

Diese Phase jedenfalls macht mich schier wahninnig. Aggressivität pur. Das Kindelein kann derzeit kaum anderes als schreien, spucken, hauen, treten. Und bohrt somit tief und tiefer ihren Finger in mein eigenes leider allzu prall gefülltes Wut-Fass. Und hier tanzen ab und an zwei Wutmonster herum. Das eine große, das ab und an Situationen einfach verlassen muss um nicht zu explodieren und das andere kleine was hinterherrennt, um weiter und weiter zu bohren.
Hach.
Es gibt hier Grenzen fürs Kindelein. Klare Grenzen. Es gibt hier Konsequenz. Und ich weiss einfach nicht was das Kindelein will.
Grenzen testen? - Hach verflixt nochmal wie lang denn noch?
Aufmerksamkeit? - Bekommt sie. Eine Extraportion derzeit. Und solang ich voll bei ihr bin - ist auch alles wundertoll. Aber ich kann doch nicht immerzu nur des Kindeleins Bespasser sein.
Will sie einfach Spannung loswerden? - Weil doch so manches drumherum derzeit etwas aufregend ist?
Was weiss ich....
Mein Plan derzeit:
Grenzen setzen, ggf nach dem ersten Toben kurz erklären. Basta.
Positives mehr loben, ihr nicht ewig Vorwürfe machen.
Weiterer Plan: Eigenes Wutfässchen entladen. Wohl eine grössere Aufgabe. Da arbeite ich etwa seit Milliönchen Jahren dran.

Samstag, 28. Juni 2008

Wenn was kommt, warum kommts dann eigentlich immer knüppeldick?
Verschiedenste Seelenzustände haben sich gefälligts mal nett und brav in die Reihe zu stellen und zu warten. Bis Platz ist und sie dran sind.
Hier ist aber leider nur entsetzliches Gedränge. Von Ausgeglichenheit keine Spur. Weder bei mir noch beim Kindelein.
Nur der Gatte, der sitzt und schweigt.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Stille

Nur hier aber nicht im Alltag.
Termine, Müdigkeit,Rücken und Kopfschmerzgeplagt und darum oft virtuell unlustig. Aber viele meiner Gedanken schwirren schon hier herum....

Kurzabriss:
  • Kieferorthopädentermin hinter uns - keine Frühbehandlung (dafür mit Sicherheit eine längere Zahnspangenkarriere später. Ja nu.)
  • Grenzen testendes liebevolles, oft zuckersüsses doch ungeheuerlich lautes und energiegelandenes Zickenmonsterchen (was mich dann noch müder macht(und sooo viele meiner Grenzen sehr wanken lässt))
  • Morgen erneuten Orthopädentermin meinerseits zum Kurieren des ISG
  • Sommerfest in der KiTa - wundertoll das Kindelein so integriert und mit Freunden spielend zu sehen, die ich nur vom Kindelein bringen und abholen kenne
  • Einige Spontanabende bei den Eltern verbracht zum Spargel und Erdbeeren essen, Weinchen trinken, Fussball schauen
  • Kolleginnen auch mal wieder ausserhalb der Arbeit getroffen
  • An den spielfreien Abenden auch mal früh schlafen gewesen
  • Extrem oft abendlich übellaunig
  • Zweiter Anlauf zum Treffen einer alten Freundin morgen. Und dies und das....

Bald ist sicher wieder weniger Stille hier. Denk ich mal so.
Aber liebe Grüsse lass ich da. Es bediene sich wer mag!!!

Freitag, 20. Juni 2008

Nie so ganz

In meinem Job bin ich immer schon recht gut darin gewesen, Grenzen zu ziehen. Und das ist absolutes Muss in diesem Job und vor allen Dingen in dem Bereich in dem ich arbeite. Neurochirurgische Reha. Viele sehr schwer betroffene Menschen sehe und behandele ich täglich. Und bin auch nah an ihnen dran. Aber ich nehme sie nicht mit nach Hause.
Meistens.
Denn das Grenzen ziehen klappt eigentlich wunderbar. Aber andererseits trotzdem nie so ganz. Da gab es die junge Virginia, mit der ich vor Jahren mit weinte. Aus Emphatie, aus Traurigkeit über ihre Erkrankung, aus ihrer Traurigkeit heraus. Sie war eine der ersten, die ich mit nach Hause nahm in meinem Herzchen. Und solche Menschen, die die Grenze Grenze sein lassen und mich doch mit begleiten, gibt es immer mal wieder. Und jeder begleitet mich auf seine eigene Weise mit nach Hause.
Und wenn es nur anhand von Gedanken ist, die in meinem Köpfchen plötzlich angstvoll die Runde drehen, wieder und wieder.

So wertvoll sind alle Stunden, die wir haben. Mit uns, den Menschen, die wir lieben und mit unseren Kindern.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Neulich

beim Frühstück mit rund 10 Frauen und einem Herren. Das Gesprächsthema ist immer mal wieder etwas kürzer oder länger die laufende WM.

Der Herr:

Ganz gross.

Richtig nett

anzusehn war die erste halbzeit. Oder zumindest fast die erste halbzeit. Wir haben nämlich den Sat Receiver erst um 21 uhr flott gekriegt.
Bitte weiter so.
(auch wenn ich dummerweise 2:1 für Portugal getippt hatte. Und noch lag ich vorn. mit 26 Punkten. Bleibt also auch beim Tippen spannend).

Oooooh Cynthia

Dieses Backbuch ist nun nahezu berühmt berüchtigt hier. Wo ich auch hinlese: alle backen mit Cynthia Barcomi.
Was mich ein klitzewenig neugierig machte. Wirklich kaufen würde ich es nicht, da ich verflixt froh bin, wenn ich unsere Küchentür von aussen zumachen kann. Weils darin einfach viel zu eng ist. Für alles.
Aber mal reinschauen wollte ich gern ins Buch.
Aber es gab eiskalt (fast) nur Dr Oetker. Nirgends aber auch nirgendwo war im hiesigen Buchhandel Cynthia zu finden. Ist das denn nur virtuell ein Hit?
Schade, denn so manchmal ists doch ganz nett, was in die Hand zu nehmen ;-)

Endlich

Endlich mal wieder hab ichs geschafft, die ehemalige Frau Chefin und den Herrn Chef zu besuchen: ich habe dort jahrelang gekellnert.
Das Kindelein erinnerte sich noch an die Örtlichkeiten "Oh, hier waren wir schonmal. Mama, wir waren hier schonmal ganz oft essen", aber Frau und Herr Chefin ware ihr nicht mehr so recht erinnerlich.
Somit auch nicht die leicht fehlende Kopfbehaarung des Herrn Chefs.
"Mama, der Herr hat einen Eikopf" Oh oh....

Schallendes Gelächter.

Chefchen: "Naja, die hat doch schon vieles von ihnen ..."

Wie wahr, wie wahr....

Buchtipp

Ich lese gerade ein wundersam schönes Buch.
Über Vergessen und Erinnern, über eine Familie, über die Liebe, über Stürze und Äpfel. Und werd noch ein Weilchen weiterlesen...
Katharina Hagena: Der Geschmack von Apfelkernen

Zurück

Die liebe Freundin ist zurück aus dem Urlaub! Und der weltallerbeste grosse Kindeleinfreund und der weltallerbeste kleine Kindeleinfreund auch. Das nenn ich ja mal sehr wunderbar.
*flööööt*

Diagnose

Es ist nicht die Bandscheibe. Glücklicherweise. Frau Schlapunzel hatte das neulich so in den Raum geworfen und damit den Gang zum Orthopäden angestossen (Dankeschön liebe Frau Schlapunzel, das war der nötige kleine Tritt ins zarte Popöchen!!). Es ist das Ileosacralgelenk oder kurz ISG. Ein wenig Mobilisation, ein wenig Gespritze und Wiedervorstellung nächste Woche.

2005 - das Kindelein war 3 Monate alt - hatte ich eine heftige Blockade im ISG. Was eines Morgens dazu führte, dass ich zwar nach mächtigen und durchaus akrobatisch anmutenden Anstrengungen aufstehen konnte, aber der Gatte mir dann doch einen Eimer zum pieseln ins Schlafzimmer bringen musste - weil nach 3 Schritten einfach Schluss war und ich mitten im Türrahmen stand. Bewegungsunfähig. Und völlig schief. Aufrichten ging gar nicht.
Ich schleppte mich eine ganze Weile lang dahin - der damalige Orthopädenbesuch nutzte abslolut gar nichts - zumal ich mehrfaches Spritzen, die ein weiteres Stillen nicht zugelassen hätten vehement ablehnte. Aber auch sein heftiges auf mein Kreuz Schmeissen war zum Abgewöhnen.
Erst nachdem ich zu Osthepathen ging wurds besser.
Ich konnte kaum das Kindelein auf den Arm, aus dem Bett nehmen, geschweige denn es hinlegen. Gehen ging auch kaum. Und selber aufstehen war die reine Hölle. Aber - schon damals als ich kaum 3 Monate Mutter war - wurde mir völlig klar, dass Mutter und krank sein zwei Zustände sind, die absolut nicht kompatibel sind. Gar kein bisschen.

Montag, 16. Juni 2008

sehr mangelhaft

Ist sehr mangelhaft eigentlich ungenügend? Oder nur fast ungenügend? Oder gar nicht ungenügend? Und wenn sehr mangelhaft denn dann ungenügend ist, warum sagt er denn dann nicht ungenügend sondern sehr mangelhaft?

46:59

Was um alles in der Welt machen die da???

Oh weh oh weh. Und nun ist eine Weile Fremdschämen angesagt. Ich glaub ich geh besser mal rauchen.

Wenn...

...mitten in der Fussball EM das Satellitenreceiverdingens nicht mehr geht ist das ziemlich blöde. Und sowas sorgte hier beim gestrigen Spiel dafür, dass wir zu viert im Elternbett eine Etage unter uns lagen und dort das Fussball-Geschehen verfolgten.
Am heutigen Tag sorgte es dafür, dass der Daddy auf dem Dach herumkraxelte und die Satellitenschüssel aus Jux und Dollerei mit einem Smiley versah.
Und nun können wir hier bei uns oben schauen. Wenn ich auch für das Erreichen der ARD erst 54 Sender durchgucken musste.
Nu, hätt schlimmer kommen können.

Huch

Auf dem heutigen Kindergeburtstag (für den ich mir tatsächlich eine Überstunde nehmen musste - ich hatte nämlich noch kein Geschenk besorgt. Mannomann...) waren 5 fast gleichalte Kinder - alle geboren 2005 - eingeladen.
Und das Kindelein hat sie allesamt um nahezu bis ganz und gar einen kompletten Kopf überragt. Huch...

Freitag, 13. Juni 2008

Kinderstatus

Kinder bleiben wohl irgendwie immer - zumindest ein klein wenig - das, was sie immer schon waren. Schwarzes Schaf, Liebling, zart besaitetes Sensibelchen, Sorgenkind. Egal was sich je wie ändert.
Zumindest ich bleib, was ich fast immer war.
Und fülle somit eine wohl wichtige Rolle - nicht für mich. Für Andere. Ich kann tun und lassen und leben wie ich will. Ich werde immer bleiben, was ich war. Obs mir gefällt ist da mal eine komplett andere Geschichte. Denn das hat es nie. Nie niemals nicht.
Und das, wo ich momentan zum wohl ersten Mal das Gefühl habe, mein Status hat sich verschoben. Jemand anderer füllt nun die Rolle aus, die ich nie innhaben wollte.
Stimmt auch. Und dennoch - ich werde es immer bleiben sagt sie.

In welche Rolle werde ich das Kindelein einst fesseln?
Oder werde ich mich erinnern - und loslassen und vertrauen können?

Donnerstag, 12. Juni 2008

Wenn...

wir denn dann schonmal fernsehen - wie beim derzeitigen EM event - dann entwickelt die Satellitenanlage oder die Funkübertragung derselben ein ominöses Eigenleben.
Grad ists hochspannend oder nett oder irgendwas uns es mach leise "iik" und statt in der ersten sitzen wir plötzlich in der letzten Reihe. Bei VOX oder RTL oder RTL2. Einfach so. Ohne dass wir die Fernbedienung auch nur angeguckt hätten.
Nicht nett.

Sowas

Neulich bekamen wir eine Hochzeitseinladung. Nett gestaltet, mit wiederkehrendem Bild des angehenden Brautpaares in der Faltkarte. Dummerweise war zum Zeitpunkt des Eintreffens der Einladung hier die Hochzeit bereits 3 1/2 Jahre her.
Gut nur, dass es unsere eigene Hochzeit war und wir demnach keine Einladung gebraucht hätten. Die, an die die Einladung nicht gegangen war, ist trotzdem ebenfalls dort gewesen - sie ist nämlich meine Trauzeugin und so war das Ereignis eh etwas ausgiebiger kommuniziert worden.
Das gelbe Unternehmen, das die Einladung eigentlich zuzustellen hatte, legte folgendes Anschreiben bei:

Sowas.

Wie verrückt muss man sein, um solche widerrechtlich an sich genommenen Briefe auch noch aufzubewahren? Knallkopf.
Gestern Abend:
Das Kindelein heult und zetert und jammert und schimpft. Und ich werde völlig unentspannt. Sicherlich auch, weil der gemeinsame Besuch in der Stadt am Nachmittag nachhängt. Ist nicht so das rechte Vergnügen mit dem 3 jährigen Kindelein ...
Jedenfalls zetert und jammert und schimpft und heult das Kindelein am Abend. Und ich explodiere. Und schimpfe und wüte und zeter. Und knalle ein dickes Buch auf den Boden.

Und erst viel viel später verstehe ich, dass sie Angst hatte vor einer Passage im allabendlichen Maulwurf schauen.
Und ich grosses Wutmonster brülle das Kindelein durch - anstatt es in den Arm zu nehmen und zu trösten. Verflucht.

Dienstag, 10. Juni 2008

Ach.

Nicht so die goldenen Zeiten wenn man nachts vor Schmerzen aufwacht, deswegen und wegen aktueller blöder Ereignisse eine Stunde weinen muss, das Kindelein mit im Bette liegt und sich herumwälzt, es viel zu heiss ist und überhaupt.

Ach.

Sonntag, 8. Juni 2008

EM Tippen

Nach den ersten beiden EM Spielen habe ich sage und schreibe einen Punkt. Einen einzigen. Mist blöder.

Samstag, 7. Juni 2008

Haustiere

Andere Leute kaufen sich Haustiere. Zu uns kommen sie uneingeladen. Gefühlt millionenfach.
Der Speicher ist dunkel, wenig Luftbewegung und Teppiche, Wolldecken und Daunendecken sind dort verstaut.
Nicht mehr viele. Und nicht mehr lange.
Es krabbelt mich ü-ber-all.
Buah.

Freitag, 6. Juni 2008

Häkelarmband

In Kindeleingrösse. Aber es passt nicht mehr. Irgendwann krieg ich das auch hin. Ein paar Vresuche gabs schon. Bisher mit mässigem Erfolg. Ja nu. Aller Anfang und so...

Nicht nur

Umstrukturierungen bei mangelnder kommunikativer Kompetenz vieler Leute sind nicht nur scheisse sondern unglaublich verflucht verflixte Schnapsideen und die kommunikativ inkompetenten Umstrukturierer allesamt Arschlöcher.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Irre

Umstrukturierungen begleitet von massiven kommunikativen Selbstläufern sind ungeheuerlich scheisse. Und werfen mehr Fragen auf, als dass sie Antworten geben.


Und Motten machen mich irre.


Und eigentlich vergrab ich mich nun besser 3,12 Wochen im Bett. Decke drüber und gut ist.
Grmpf.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Phasen

Sonderbar ist es mit dem kindelein und meinen Gefühlen zu Phasen, Zeiten, die vorbei gehen oder die beginnen. Die Babyzeit, das Stillen, das Krabbeln, mein Arbeitsbeginn und somit die Zeit wo ich nicht bei ihr bin, die Zeit in der KiTa und und und.
Bei den meisten Dingen war ich traurig, verunsichert.
Ich war trauig, als ich begann, ein bis zwei Stillmahlzeiten mit Säuglingsnahrung zu ersetzen, weil ich massive Rückenprobleme hatte und einfach nicht mehr konnte.

Kleines Wochenende...

...sag ich zu der Zeit von Mittwoch mittag bis Donenrstag Abend. Denn Donnerstag hab ich ja frei.
Morgen sinds dann wiederum 3 Termine, die ausserdem gleich nach dem Kindelein in der KiTa abliefern beginnen. Zwischen Termin 1 und 2 muss ich noch schnell ein Geburtstagsgeschenk fürs Nichtenkind Nummer 2 besorgen. Und nach dem 2. Termin geh ich erst mal ne Runde chillen. Bei einer lieben Freundin auf n Kaffee. Oder zwei. Herrlich.

Dienstag, 3. Juni 2008

Grossauge und verschollen

Haben Sie schonmal mit Pupillen, die den Rand der Iris geradezu sprengen und die dank Verabreichung von legalen Drogen nicht mehr fähig sind, sich zusammen zu ziehen, einen sonnigen Tag verbracht? Nicht besonders spassig möchte ich an dieser Stelle erwähnen. Lassen Sies einfach. Verbarrikadieren Sie sich in abgedunkelten Räumen und hören Sie zwei, drei fünf Hörbücher nacheinander.
Oder wappnen Sie sich rechtzeitig mit einer Sonnenbrille. Solch ein Exemplar besitze ich zwar auch, gar mit eingeschliffenen Stärkengläsern. Aber was weiss ich, wo die sich derzeit aufhält. Gefunden habe ich 3 leere Brillenetuis, eines mit einem Sonnenbrillenaufsatz - OHNE die passende Brille dazu, ein Etui mit der Zweitbrille des Göttergatten und zwei Kindersonnenbrillen. Magere Ausbeute angesichts der Suche nach dem verschollenen Sonnenbrillchen - und vor allen Dingen wenig nutzbar.
Da die in die Sonnenbrille eingeschliffenen Gläser eh nun schwarz auf weiss bestätigt nicht mehr sonderlich passend sind und auf beiden Augen um etwas mehr als 1 Dioptrin abweichen, wäre es zudem ratsam, neue Gläser einschleifen zu lassen. Was in Abwesenheit selbiger Sonnenbrille auch nicht sonderlich gut funktioniert. Nun denn.

Haben Sie sich ausserdem schonmal Augentropfen im 10 Minuten Abstand als Beifahrer im stop-and-go Verkehr selbst verabreicht? Das jedenfalls ist ein Erlebnis. Vermutlich bekam ich genau deswegen gleich die doppelte Ration Tropfen mit: BewusstseinsPupillenerweiternde künstliche Tränen flossen mir über die Wange, ohne auch nur annähernd ins Auge gelangt zu sein, auf der Hose landete ebenfalls etwas und den gestellten Wecker- geschweige denn meine Uhr - waren nach dem ersten Mal tropfen weder zu stellen noch hinreichend zu erkennen. Hat trotzdem letzten Endes funktioniert.

Das Kindelein titulierte mich des Nachmittags mit "Grossauge" und hatte wenig Veständnis dafür, dass mir das Aufhalten im Freien wenig Spass bereitete.

Wo nun die Dämmerung naht, ist der Aufenthalt draussen wieder etwas angenehmer, obwohl die Iris noch immer nicht all zu viel von ihrer Farbe zeigen kann.
Die neue Brille leider nur neuen Gläser sind bestellt, werden dieser Tage in die bestehende Brille eingeschliffen und dann bin ich auf das neue LebensSehgefühl gespannt. Und hoffe auf das Auftauchen der Sonnenbrille. (Und des Wasserschuhs).

Montag, 2. Juni 2008

Freundin

Irgendwann nach - mal mehr mal weniger - langer Zeit hören wir, sehen wir uns. Eine von uns beiden verschwand immer nach inniger Zeit irgendwo in der Versenkung, irgendwo im Nirgendwo und Überall. Doch jedesmal, so viel auch passiert war und so sehr unsere Leben sich manchmal voneinander unterscheiden, gelingt es uns schnell, uns gegenseitig da abzuholen wo wir sind. Und wir sind uns nah. Egal wie fern die Umstände oder die Kilometer uns auseinander gebracht haben.
Eine so wertvolle Freundin. Immer.

Prost

Heute gab es ein Päckchen !


Und darin war all dies:

Prost

Alles gut angekommen und das Erdinger Weissbier alkoholfrei passt herrlich zur herrschenden abendlichen Schwüle. TIPTOP Dankeschön!!!

Sonntag, 1. Juni 2008

Irgendwie inkomplett

ist dieses Paar Wasserschuhe (hier in 22 - man bemerke den Laesoe Sand darin vom Urlaub 2006) in Grösse 25. Die wollte nämlich gerne der Tochterfreund mit in den anstehenden Urlaub nehmen. Einen Schuh hat er schon. Der andere geistert noch hier herum - und ich habe nicht die geringste Ahnung wo. Weil das Kindelein selbige nämlich uuuunbedingt anprobieren musste. Obwohl ich ihr mehrfach versicherte, dass das einfach keine gute Idee sei - bei Schuhgrösse 28.
Heimlich still und leise hat sie sich die Schuhe trotzdem geschnappt. Und anprobiert. Und leider irgendwo ausgezogen. Den einen hier und den anderen da. Und an allen möglichen Stellen haben wir schon gesucht.
Ein paar Tage hab ich noch... Hach, Mist aber auch.